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Heizung modernisieren - Einsparpotenziale nutzen

Rund 40% des bundesweiten Energieverbrauchs und 1/3 der CO2-Emissionen gehen auf das Konto des Gebäudebestands. Der Anteil für Warmwasser und Raumwärme beträgt daran rund 80%. Dabei sind von den insgesamt rund 20,5 Mio. Wärmeerzeugern in Deutschland 71% der Anlagen unzureichend effizient und damit modernisierungsbedürftig. Ein Großteil der Heizungen ist weit über 20 Jahre alt. Diese Anlagen verbrauchen deutlich mehr Energie als nötig.

In Kombination mit stetig steigenden Energiepreisen verdeutlicht dies die Notwendigkeit, Energie im Gebäudebereich einzusparen. Energetisches Sanieren und wärmetechnische Modernisierungen bieten große Einsparpotenziale und werden deshalb aus ökonomischer und ökologischer Sicht immer dringender.

Gerade die Heizungsmodernisierung bietet gute Möglichkeiten, die Energieeffizienz in Gebäuden nachhaltig und mit einem attraktiven Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen zu steigern. Das gilt für alle Wärmeerzeugungssysteme und Heizenergiearten. Auch für die Einbindung regenerativer Energien gibt es vielfältige Optionen.
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Effizient heizen mit Brennwerttechnik

Moderne Gas- und Öl-Brennwertkessel sind besonders energieeffizient. Denn sie nutzen die Wärme, die bei der Verbrennung entsteht und bei der Kondensation des Wasserdampfs freigesetzt wird. Hier verpufft keine Energie ungenutzt durch den Schornstein wie bei herkömmlichen Kesseln. Dadurch erzielt Brennwerttechnik Wirkungsgrade von fast 100%.

Je nachdem in welchem Zustand Ihr Haus und wie alt Ihre vorhandene Heizungsanlage ist, können Sie mit einem effizienten Brennwertkessel bis zu 30% Energie einsparen. Brennwertkessel stoßen nicht nur weniger CO2 aus als Standardkessel, sondern auch weniger Schadstoffe und Feinstaub. Außerdem sind sie leicht zu bedienen und relativ wartungsarm.
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Fakten & Vorteile:

  • Gas- und Öl-Brennwertkessel sind besonders energieeffizient und haben Wirkungsgrade von fast 100%.
  • Energieeinsparungen von bis zu 30% gegenüber Standardkessel sind möglich.
  • In Kombination mit einer Solarthermianlage verbraucht ein Brennwertkessel sogar bis zu 40% weniger Energie.
  • Brennwertkessel stoßen weniger CO2, Schadstoffe und Feinstaub aus als Standardkessel.
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Mit der Kraft der Sonne heizen

Die Sonne liefert täglich Energie frei Haus - selbst bei bedecktem Himmel. Anders als fossile Brennstoffe ist Sonnenenergie kostenlos, CO2-neutral und unerschöpflich. Allein in Deutschland liefert die Sonne 80-mal mehr Energie, als jedes Jahr benötigt wird.

Solaranlagen können einen beachtlichen Beitrag zur häuslichen Wärmeversorgung leisten, nicht nur zur Warmwasserbereitung für Küche, Bad und Dusche, sondern auch zur Heizungsunterstützung. Mit einer gut dimensionierten solarthermischen Anlage auf dem Dach können Sie jährlich 50 bis 65% Ihres Warmwasserbedarfs abdecken. Dabei lassen sich Solarthermieanlagen relativ einfach in vorhandene Warmwassersysteme einbinden.

Als Heizung reicht eine Solaranlage allein zwar nicht aus. Eine besonders effiziente Lösung ist die Kombination mit einem Gas- oder Öl-Brennwertkessel. Sie erhöht den erzielbaren Energiespar- und Umwelteffekt und bietet ganzjährig eine sichere und komfortable Wärmeversorgung. Im Neubau machen Gesetze bestimmte Anteile an regenerativen Energien zur Pflicht.
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Fakten & Vorteile:

  • Mit Sonnenenergie lassen sich durchschnittlich 60% der Energiekosten für die Warmwasserbereitung einsparen.
  • Die Wärme für Heizung und Warmwasser wird CO2-neutral ohne schädliche Auswirkungen auf Klima und Umwelt erzeugt.
  • Eine Brauchwasseranlage für einen Vierpersonenhaushalt benötigt rund 4 bis 6 m² Kollektorenfläche.
  • Ideal kombinierbar mit modernen Gas- oder Öl-Brennwertkesseln.
  • Förderungen von Bund und Ländern sind möglich.
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Wärme aus der Umwelt nutzen

Im Hinblick auf die Nutzung erneuerbarer Energien, auf Energiekosteneinsparung und CO2-Minimierung ist die Wärmepumpe eine attraktive Lösung - im Neubau wie auch bei der Heizungsmodernisierung. Denn Wärmepumpen nutzen die im Erdreich, im Grundwasser oder in der Luft gespeicherte Umweltwärme und wandeln sie in Heizwärme um.

Dabei erfüllen Wärmepumpen die neuesten gesetzlichen Auflagen und sind sehr effizient: Je nach Wärmequelle gewinnen sie mit gerade mal 1 Kilowattstunde elektrischer Energie ein Mehrfaches an kostenloser Wärme - in einem gut wärmegedämmten Neubau decken Sie damit bis zu 80% des Heizwärmebedarfs. Doch auch in einem bestehenden Gebäude können Sie mit einer Wärmepumpe kostensparend und ökologisch heizen.

Die große Anlagenvielfalt und das breite Leistungsspektrum moderner Wärmepumpen ermöglichen individuelle, bedarfsgerechte Lösungen für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser.
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Fakten & Vorteile:

  • Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, keine CO2-Emissionen vor Ort, keine Verbrennungsrückstände.
  • Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen aus dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) und der Energieeinsparverordnung (EnEV).
  • Geringe Betriebskosten und geringer Wartungsaufwand.
  • Man unterscheidet zwischen Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen.
  • Förderungen von Bund und Ländern sind möglich.
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